Zivil COURAGE zeigen

Gewalt und rassistische Übergriffe können tagtäglich in der Schule, am Arbeitsplatz, auf der Strasse, in der Bahn, in der Kneipe usw. stattfinden. Viele Menschen reagieren verunsichert und schauen oder hören einfach weg. Sie merken kaum, dass sie damit selbst ein Klima von Gewalt fördern und verstärken.

Dr. Fritz Behrens
Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen

„Das Thema Rechtsextremismus wird in NRW nicht erst seit dem Sommer 2000 mit hoher Priorität behandelt. Fremdenfeindliche und rassistische Gewalttäter greifen die Fundamente unserer Verfassung – vor allem das Grundrecht auf Menschenwürde an. Sie gefährden das friedliche Zusammenleben und das Bild Deutschlands als weltoffenes und gastfreundliches Land.

In einem umfangreichen Aktionsprogramm gegen Rechtsextremismus hat die Landesregierung u.a. auch beschlossen, ein gesellschaftliches Klima zu unterstützen, das von Toleranz und Zivilcourage geprägt ist.“

Zeichen gegen GEWALT

Mit der Aktion „NOTEINGANG“ startete die Viersener Pax-Christi-Gruppe eine Kampagne, mit der Geschäfte, aber auch Privathaushalte deutlich signalisieren:

Wir stehen bedrohten Menschen bei,

wir holen Hilfe und wir sehen aufmerksam hin,

was in unserem Viertel passiert..

Mit dem Emblem eines stilisierten Hauses, das außen sichtbar auf Fenster geklebt wird und Plakaten soll für hilfesuchende und bedrohte Menschen verdeutlicht werden

Zeichen setzen gegen Gewalt

Wir lassen nicht zu, dass unsere demokratische Grundordnung gefährdet wird, dass Menschen wegen ihrer Hautfarbe, ihres Glaubens, ihrer Behinderung oder ihrer Herkunft angegriffen, durch Strassen gehetzt und ermordet werden.

 Wir mischen uns ein.

Hier finden Sie Schutz! NOTEINGANG!

Gestartet wurde die Aktion von Ulli und Irmgard Ortsiefer, Pax Christi Gruppe Viersen, rund um die Pfarrkirche St. Cornelius in Dülken, mit dem Gedanken zur Verselbständigung, dass nach und nach verschiedene Institutionen der Stadt Viersen, andere Pfarren und Gemeinden, viele Geschäfte und Lokale sich der Aktion anschließen. So soll diese Aktion gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit ein deutliches Zeichen in Viersen und Umgebung sein und viele Nachahmer finden.

Pfarrer Rainer Thoma und Pax Christi, Viersen, wollen verdeutlichen, dass Zeichen gegen Gewalt nur gemeinsam gesetzt werden können für ein Klima des Miteinander und der Toleranz.

Wir wollen nicht warten, bis alle fragen „wie konnte das geschehen“  
Wir wollen nicht warten, bis etwas passiert ist, sondern präventiv handeln
wir wollen nicht fragen, was andere tun, sondern selber die initiative ergreifen

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